i-names ist ein rein kommerzielles proprietäres Konzept. Um User mit einem bereits vorhandenen i-name (welcher praktisch nur kostenpflichtig erhältlich ist) oder einer LID (netmesh.org) den Weg zu ebenen und auch um dem Druck der vorhandenen Identity Industrie nachzugeben, wurde Yadis eingeführt. Yadis ist im Prinzip ein vorgeschaltetes Format, welches einem Identity Provider im ersten Schritt zunächst mitteilt welches Format er hier erwarten kann und wo er es sich abholen darf. Und ein solches Format kann eben nicht nur OpenID sondern auch XRI (i-names) sein.

OpenID ist dagegen komplett Open Source, d.h. jeder kann mit frei verfügbarer Software auch seinen eigenen IdP betreiben. Deshalb wird es wohl kaum möglich sein für eine OpenID Geld zu verlangen. Die kommerziellen Effekte ergeben sich eher indirekt durch die Nutzung neuer Möglichkeiten, die sich durch OpenID ergeben.