Demonstrationen gegen Vorratsdatenspeicherung
Heute erreichte mich eine Email, welche mich auf die für den 06.11. geplanten Demonstrationen gegen die Vorratsdatenspeicherung hinweist.
Zitat:
Wir rufen dazu auf, bundesweit Kundgebungen vor den Rathäusern und/oder Landesregierungen abzuhalten und mit Reden, künstlerischen Aktionen und einer abschließenden schweigenden Mahnwache an die Regierung zu appellieren, das Vorhaben einer Totalprotokollierung der Telekommunikation in Deutschland aufzugeben.
Auch wir sind entschieden gegen eine staatlich verordnete “Datensammelwut” die zu einer nie dagewesenen, unfreiwilligen Transparenz unseres Privatlebens führt!
Zur Erklärung, warum diese Aussage von einem OpenID Protagonisten kommt und man hierin ja einen Wiederspruch vermuten könnte: Obwohl OpenID häufig vorgeworfen wird, daß dadurch das Beobachten des Nutzerverhaltens möglich würde, so ist dies jedoch eine technische Notwendigkeit, ohne diese sich der OpenID Service nicht anbieten liesse. Der persönliche OpenID Provider lässt sich jedoch weltweit frei wählen, jederzeit wechseln und sogar auf dem eigenen Rechner installieren. Dies ist in keinster Weise mit der geplanten Vorratsdatenspeicherung vergleichbar.
Mehr Infos hier: http://www.vorratsdatenspeicherung.de/content/view/150/55/lang,de/
Es wird übrigens interessant sein zu sehen, ob die Aktionen irgendwelche Auswirkungen auf die Teilnehmer der Web 2.0 Expo in Berlin haben, bei der auch ich mich an diesem Tag befinden werde …
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